Unsere Bilanz der vergangenen Legislaturperiode

Nachdem die Legislaturperiode 2011-2016 der Gemeindevertretung in Hasselroth kurz vor ihrem Abschluss steht, blickt die CDU Hasselroth auf die vergangenen Jahre zurück und kann ein positives Fazit ziehen. „Auch wenn wir nicht die Mehrheit in der Gemeindevertretung hatten, haben wir viele wichtige Projekte angestoßen und umgesetzt und die Arbeit der Gemeindevertretung maßgeblich geprägt.“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU Hasselroth, Sascha Gourdet. 

Ein Beispiel seien die von der CDU beantragten Lärmberechnungen in Gondsroth. „Damit wurde rechtssicher belegt, dass Lärmgrenzwerte deutlich überschritten werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben somit auch die Möglichkeit notfalls auf rechtlichem Wege Entlastungsmaßnahmen durch das Land Hessen einzufordern. Auch eine Umgehungsstraße für Hasselroth bleibt in der Diskussion“, berichtet Andreas Wicklein, Vorsitzender der CDU Hasselroth. 

 

Auch viele Themen aus dem Wahlprogramm von 2011 wurden bearbeitet. So wurde 2011 die Schaffung von Einrichtungen für betreutes Wohnen als vordringliches Anliegen der CDU benannt. „Für eine entsprechende Einrichtung wurden wesentliche Impulse von der CDU gesetzt. Derzeit laufen Verhandlungen seitens der Gemeinde mit möglichen Investoren zu einer Einrichtung, welche im Schwerpunkt ein betreutes Wohnen vorsieht“, erklärt Wicklein. Allerdings sei dies auch ein Beispiel dafür, dass nicht alle Ideen der CDU vollständig umgesetzt wurden, da die CDU über keine eigene Mehrheit in der Gemeindevertretung verfügt.

 

„Bei dieser Einrichtung sollte auch eine vollstationäre Pflege beinhaltet sein. Dazu sehen wir jedoch keinen Bedarf. Die Tatsache, dass sich bei einer europaweiten Ausschreibung keine Interessenten meldeten, zeigt, dass diese Vorstellung der SPD nicht zu realisieren ist“, so Wicklein weiter. Die CDU werde sich auch zukünftig für eine Seniorenwohnanlage einsetzen. „Dabei gilt weiterhin: Grundlage dafür muss die durchgeführte Bürgerbefragung und somit der Bürgerwille sein, wobei das Betreute Wohnen ganz klar als bevorzugte Wohnform nach der eigenen Wohnung angegeben wurde“, so Wicklein.

 

Ebenfalls ein Ziel der CDU war der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. „Hier hat sich in Hasselroth etwas getan“, berichtet Gourdet. In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde die Bildung eines gemeinsamen Ortspolizeibezirks mit der Gemeinde Freigericht beschlossen. Dies sei eine langjährige Forderung der CDU, die auch im Wahlprogramm von 2011 zu finden war.

 

„Im Bereich des Umweltschutzes haben wir den Bürgerinnen und Bürgern Informationsmöglichkeiten zum Thema erneuerbare Energien angeboten, so  zum Beispiel zu „Thermischen Solaranlagen“ und „Geothermischen Anlagen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende.

 

„Weniger erfreulich war jedoch die Absage zur Umgehungsstraße“, erklärt Andreas Wicklein. Die Absage resultierte aus der Ablehnung dieses Projekts der Gemeindevertretung Freigericht. „Hier hätten wir uns gewünscht, dass die Hasselrother Sozialdemokraten auf die eigene Partei in der Nachbarkommune eingewirkt hätten.

 

Immerhin hat einzig die CDU in Freigericht für eine Umgehungsstraße gestimmt“, betont Wicklein. Trotz der Absage und den negativen Antworten aus dem Verkehrsministerium habe die CDU in Hasselroth nicht nachgegeben. „Mit dem Antrag zur Durchführung von Lärmberechnungen haben wir auch dazu beigetragen, dass dieses Projekt in der Diskussion bleibt und alternative Maßnahmen geprüft werden“, erklärt Sascha Gourdet. Die Entlastung der von Lärm und Verkehr geplagten Anwohner der Durchfahrtsstraßen in Hasselroth sei ein wesentliches Ziel für die kommende Legislaturperiode. 

 

 

„Viele wichtige Projekte wurden von uns angestoßen. Diese möchten wir in den nächsten Jahren umsetzen. Neben der Verkehrssituation ist auch der Ausbau der Kinderbetreuung maßgeblich. Zudem setzen wir uns für eine bedarfsgerechte Entwicklung der Wohnbebauung ein. Diese Projekte können wir nur mit einer starken Position in der Gemeindevertretung umsetzen. Daher werben wir um Ihre Stimme am 6.März“, so Wicklein und Gourdet abschließend.